<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Wie gut ist die Wikipedia wirklich?</title>
	<atom:link href="http://www.thorsten-koch.net/mediastar/?feed=rss2&#038;p=67" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.thorsten-koch.net/mediastar/?p=67</link>
	<description></description>
	<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 01:25:23 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6</generator>
		<item>
		<title>Von: Kathrin</title>
		<link>http://www.thorsten-koch.net/mediastar/?p=67#comment-18</link>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 09:29:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mediastar.thorsten-koch.net/?p=90#comment-18</guid>
		<description>Hallo Steffen!
Du musst aber immerhin zugeben, dass Wissen, Wissenskonstruktion und Wissenschaft untrennbare Begriffe sind, denn immerhin gehören sie zu einer Wortfamilie.

Und vielleicht wirst du auch zugeben müssen, dass man als Student kaum zu Theoriebildung und tiefgreifender Wissenschaft ausholen kann, sondern immer auf Vorhandenes verwiesen wird. Erst kürzlich, als es um meine Magisterarbeit ging, hat ein Professor mir folgendes gesagt:

"Eine Hausarbeit ist das Zusammenfassen von drei Büchern, die Magisterarbeit von zehn Büchern."

Traurig, aber wahr.

Zum Thema "Kollektive Intelligenz" kann ich nur sagen, dass ich den Begriff auch in so gut wie jedem Werk gelesen habe. Aber es fand sich nirgends ein Satz, der dieses Phänomen erklärt. In dem Buch von Erik Möller (2005) beispielsweise steht die Definition nicht im Glossar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Steffen!<br />
Du musst aber immerhin zugeben, dass Wissen, Wissenskonstruktion und Wissenschaft untrennbare Begriffe sind, denn immerhin gehören sie zu einer Wortfamilie.</p>
<p>Und vielleicht wirst du auch zugeben müssen, dass man als Student kaum zu Theoriebildung und tiefgreifender Wissenschaft ausholen kann, sondern immer auf Vorhandenes verwiesen wird. Erst kürzlich, als es um meine Magisterarbeit ging, hat ein Professor mir folgendes gesagt:</p>
<p>&#8220;Eine Hausarbeit ist das Zusammenfassen von drei Büchern, die Magisterarbeit von zehn Büchern.&#8221;</p>
<p>Traurig, aber wahr.</p>
<p>Zum Thema &#8220;Kollektive Intelligenz&#8221; kann ich nur sagen, dass ich den Begriff auch in so gut wie jedem Werk gelesen habe. Aber es fand sich nirgends ein Satz, der dieses Phänomen erklärt. In dem Buch von Erik Möller (2005) beispielsweise steht die Definition nicht im Glossar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steffen Büffel</title>
		<link>http://www.thorsten-koch.net/mediastar/?p=67#comment-17</link>
		<dc:creator>Steffen Büffel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 01:15:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mediastar.thorsten-koch.net/?p=90#comment-17</guid>
		<description>Es gibt zahlreiche Studien, die Vergleiche zwischen Wikipedia und anderen Enzyklopädien herstellen, die ebenfalls zu dem Ergebnis kommen, dass Wikipedia die bessere Anlaufstelle ist. Das macht die Wikipedia aber per se nicht "wissenschaftlich". Denn wenn man unterstellt, dass Wissenschaft und wissenschaftliches Arbeiten - vereinfacht gesagt - das Lösen von Problemen ist, dann scheitert Wikipedia schon an diesem simplen Kriterium, was übrigens auch im Selbstverständnis der Wikipedia(ner) dort so nachzulesen ist. Es geht nicht um Theoriefindung, sondern um die Abbildung bereits allgemein anerkannten Wissens. Hier die Passage aus Wikipedia:

"In ihrer Mehrheit lehnen die Wikipediaakteure allzu vertiefte theoretische Reflexionen ab. Dies kann zu Inadäquatheiten führen. Insbesondere ist es denkbar, dass durch Mangel an theoretischer Reflexion nicht alle Möglichkeiten der Wikipedia ausgeschöpft werden"

Brockhaus ist übrigens aus dem genau gleichen Grund für mich keine akzeptable Quelle für wissenschaftliche Arbeiten. Ebenso ist der Duden nicht geeignet, um beispielsweise als alleinige Referenz zur Diskussion von Begriffsdefinitionen zu gelten. In alln Fällen handelt es sich um Nachschlagewerke, die aber nicht das Ziel und nicht den Status dessen haben, was für das tagtägliche Arbeiten in der Wissenschaft geeignet und gefordert ist. Insofern werden hier meiner Auffassung nach Wissen, Wissenskonstruktion und Wissenschaft durcheinander gebracht.

Zum Thema "kollektive Intelligenz" kann ich nur sagen, dass es hiezu eine Vielzahl von Aufsätzen und wissenschaftlicher Literatur gibt. Hier ist es entscheidend in welcher Datenbank man sucht.
Viele Grüße
Steffen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zahlreiche Studien, die Vergleiche zwischen Wikipedia und anderen Enzyklopädien herstellen, die ebenfalls zu dem Ergebnis kommen, dass Wikipedia die bessere Anlaufstelle ist. Das macht die Wikipedia aber per se nicht &#8220;wissenschaftlich&#8221;. Denn wenn man unterstellt, dass Wissenschaft und wissenschaftliches Arbeiten - vereinfacht gesagt - das Lösen von Problemen ist, dann scheitert Wikipedia schon an diesem simplen Kriterium, was übrigens auch im Selbstverständnis der Wikipedia(ner) dort so nachzulesen ist. Es geht nicht um Theoriefindung, sondern um die Abbildung bereits allgemein anerkannten Wissens. Hier die Passage aus Wikipedia:</p>
<p>&#8220;In ihrer Mehrheit lehnen die Wikipediaakteure allzu vertiefte theoretische Reflexionen ab. Dies kann zu Inadäquatheiten führen. Insbesondere ist es denkbar, dass durch Mangel an theoretischer Reflexion nicht alle Möglichkeiten der Wikipedia ausgeschöpft werden&#8221;</p>
<p>Brockhaus ist übrigens aus dem genau gleichen Grund für mich keine akzeptable Quelle für wissenschaftliche Arbeiten. Ebenso ist der Duden nicht geeignet, um beispielsweise als alleinige Referenz zur Diskussion von Begriffsdefinitionen zu gelten. In alln Fällen handelt es sich um Nachschlagewerke, die aber nicht das Ziel und nicht den Status dessen haben, was für das tagtägliche Arbeiten in der Wissenschaft geeignet und gefordert ist. Insofern werden hier meiner Auffassung nach Wissen, Wissenskonstruktion und Wissenschaft durcheinander gebracht.</p>
<p>Zum Thema &#8220;kollektive Intelligenz&#8221; kann ich nur sagen, dass es hiezu eine Vielzahl von Aufsätzen und wissenschaftlicher Literatur gibt. Hier ist es entscheidend in welcher Datenbank man sucht.<br />
Viele Grüße<br />
Steffen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
