Ein neues Fundstück - Augen auf!
Als mein Cousin mir vergangene Woche Bilder aus seinem letzjährigen Sommerurlaub in Spanien zeigte, war auch ein Fundstück dabei, dass mich sehr entzückt hat. Augen auf!
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Als mein Cousin mir vergangene Woche Bilder aus seinem letzjährigen Sommerurlaub in Spanien zeigte, war auch ein Fundstück dabei, dass mich sehr entzückt hat. Augen auf!
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Der heutige Berufseinsteiger muss jung, dynamisch, flexibel und berufserfahren sein. Aber vor allen Dingen sollte er eines mitbringen: Ausdauer. Denn bei den heutigen Bewerbungsmodalitäten ist diese Fähigkeit mehr denn je gefragt. Nicht nur Ausbeutungspraktika ohne Bezahlung, die mit der Hoffnung auf eine Stelle begründet werden oder mehrstufige Bewerbungsverfahren bis hin zum Assessment-Center müssen durchkämpft werden. Nein, am Ende steht neuerdings auch die Frage, ob es die Stelle tatsächlich gibt.
Mein Bruder, der letztes Jahr eine Ausbildungsstelle suchte, arbeitete “zur Probe” zwei Wochen lang unbezahlt in einer Filiale einer großen Supermarktkette. Am Ende dieser Probezeit, bat der Chef sich Bedenkzeit aus, um ihm dann ein paar Wochen später mitzuteilen, dass er sich es anders überlegt habe und dieses Jahr gar keinen Azubi einstellen wolle. Der jüngste Fall betrifft jedoch meine Wenigkeit. Bei einem Unternehmen, für das ich als freie Mitarbeiterin tätig bin, wurde eine Stelle ausgeschrieben. Ich war mir natürlich sicher, zumindest zum Auswahlverfahren eingeladen zu werden. Doch ich erhielt nach Monaten des Zitterns eine formal höfliche Absage:
Sehr geehrte Frau Schmitt,
wir danken Ihnen nochmals für die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen und für Ihr Interesse an XXX in unserem Hause.
Nach sorgfältiger Prüfung Ihrer Unterlagen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir uns nicht für Sie entschieden haben. Wir bedauern, dass wir Sie diesmal nicht berücksichtigen konnten.
Die uns überlassenen Bewerbungsunterlagen erhalten Sie beigefügt zu unserer Entlastung wieder zurück.
Für Ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg wünschen wir Ihnen alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Personalabteilung
Der Hammer kam eine Weile später. Von Kollegen erfuhr ich, dass das Unternehmen sich kurzfristig in diesem Jahr dazu entschlossen hat, diese Stelle überhaupt nicht zu besetzen… Aber ich zweifelte natürlich direkt wieder an meiner Person und Qualifikation…
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Diese positive Bewertung - mit fünf Sternen prämiert - findet sich im Stadtbranchenbuch. Leider kann ich dieser Einschätzung so gar nicht zustimmen…
Mir wurde Herr Claßen empfohlen, da ich neu nach Offenburg gekommen war und dringend zum Augenarzt musste, um meine Augen überprüfen zu lassen. Ja, er ist jung, dynamisch und nett und gegen das Ambiente ist auch nichts zu sagen…
Aber gegen seine finanzielle Abzocke. Es waren zwar nur fünf Euro, aber selbst das ist, wenn man es unnötig bezahlt, viel Geld!!! Ich war dort zum Sehtest, dieser ist nach wie vor eine KOSTENLOSE KASSENLEISTUNG. Um trotzdem daraus Profit zu schlagen, hat er mir einfach eine Bescheinigung über meine Werte ausgestellt, die er direkt mit fünf Euro (nach der Gebührenordnung für Ärzte - kurz GOÄ) berechnet hat. Das ist der Höchstsatz, den er dafür verlangen kann, denn die Spanne beginnt bei 2,33 Euro und endet bei 5,33 Euro. Da muss ich ihm wohl hoch anrechnen, dass er großzügig über die 33 ct. hinweg gesehen hat… Dabei hat er mich weder vorher informiert, dass diese Bescheinigung Geld kostet noch hat er mich gefragt, ob ich diese überhaupt möchte resp. benötige. Ich dachte natürlich, da ich schon einige Jahre nicht mehr beim Augenartzt war, das Geld sei für den Sehtest fällig. Erst meine Recherchen brachten die Wahrheit ans Licht!
Die Bescheinigung beinhaltete meine Brillenwerte. Und als ich sagte, dass ich Kontaktlinsenträger wäre und ich die Werte für Kontaktlinsen benötige, sagte er mit einem freundlichen, aber bestimmten Lächeln: “Dafür bin ich nicht zuständig!” Na, schönen Dank!
Für mich war es der erste und letzte Besuch in seiner Praxis, denn auf Ärzte Abzocke kann ich, die so selten zum Arzt geht und es sowieso als Studentin nicht gerade üppig hat, gerne verzichten!
Mein Tipp: Die Bescheinigung muss nicht angenommen werden. Man kann sich auch die Werte einfach merken oder selbst notieren oder um eine Kopie der Akte bitten, in die er die Werte ohnehin eintragen muss. Die Kopie müsste dann so um die 10ct. kosten - aber nicht mehr! Oder: Wenn man weiß, dass die Augen gesund sind, geht man direkt zum Optiker, denn dort ist der Sehtest zu 100 Prozent kostenlos ![]()
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Alles ist weg. Und es hätte ein solch schönes Wochenende werden können. Wir waren in Mannheim mit Freunden unterwegs. Unser Auto OG TK 882 stand am 21.02. von 12 bis 20.30 Uhr im Parkhaus Stadthaus in der 4. Etage. Ein silbergrauer Golf. Er muss gegen Abend aufgebrochen worden sein!
Wenn jemand irgendetwas beobachtet hat oder aber Kleidungsstücke (schwarze Hose mit Punkten/Tally Weijl, schwarzes Oberteil mit roten Pailetten/Oxygen, Hello Kitty Nickihose/H&M, Bücher (Johannes Schwitalla - Gesprochenes Deutsch, Terminkalender), zwei Kosmetikbeutel von Nivea, ein Kosmetikbeutel von BeeDees in der näheren Umgebung findet - bitte melden!!! Die Sachen waren in einem schwarzen Trolley,
einer transparenten Plastiktasche und einem blau-grauen
Adidas Rucksack “Just Sports”.
Die Wertsachen werden wohl auf dem Schwarzmarkt, bei ebay o.ä. auftauchen. Es handelt sich um einen Laptop Aspire One (weiß) Seriennummer: LUS040B07883022DC62500, ca. 10 Wii-Spiele (Wii-Music, Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen, Mario Kart, Tischtennis etc.). Wenn jmd. diese Spiele in Kombination angeboten bekommt, bitte melden! In dem Kosmetikbeutel von BeeDees war eine Fossil Uhr mit etwas zerkratzem Display und blinkendem Stern. Daran hänge ich sehr und sie ist auch im Handel nicht mehr erhältlich. Genauso wie ein Esprit Collier mit einem roten Herz. Außerdem ist mein heißgeliebter MP3-Player
von Philips weg. Er war in einem Etui mit einem
Sternanhänger. Auf dem Etui ist ein Mädchengesicht
abgebildet. Bitte alle Hinweise mailen!!! Finderlohn!
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Schiesser ist pleite, Wolf ist pleite und mir ist auch schon ganz schlecht.
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Als hätte ich nicht schon mit meiner Magisterarbeit genug an der Backe. Jetzt habe ich auch noch angefangen, bei einer großen Fast Food Kette, die für ihr goldenes “M” berühmt ist, zu arbeiten. In Kürze mehr darüber.
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Es war alles perfekt, der Koffer gepackt, die Bahntickets gebucht. Meinem sechsten Praktikum in der Medienbranche stand nichts mehr entgegen. Außerdem liebe ich Köln, die Medienstadt. Doch schon in der ersten Nacht beschlich mich das Gefühl, das etwas nicht stimmt. Immerhin arbeite ich seit fünf Jahren im Journalismus und habe Praktika in allen Medienbereichen (Print/Online, Radio, Fernsehen) absolviert. Am ersten Morgen bestätigte sich das Bauchgefühl, auf das man bekannter Weise öfter einmal hören sollte. Ich hatte die typischen Prakti-Aufgaben: Ein bisschen nach Themen suchen, ein bisschen recherchieren, ein paar Menschen finden, die zu einem bestimmten Thema etwas zu sagen haben. Nicht das Gefühl, neue Redaktionsabläufe kennen zu lernen. Abgesehen natürlich davon, dass jedes Medium ein bestimmtes Profil und Format hat, an das sich jeder Journalist am Anfang gewöhnen muss, um den passenden Stil zu finden. Und so beschloss ich kurzerhand, nach drei Stunden, das Handtuch zu werfen. Es war die richtige Entscheidung. Denn eines habe ich nun verstanden: Praktika sind in Ordnung, wenn ich herausfinden möchte, ob ein Beruf mit allen Facetten für mich geeignet ist. Wenn ich fachlich innerhalb des Praktikums vieles dazu lernen kann und herausgefordert werde. Aber Praktika sind nicht in Ordnung, wenn ich weiß, was ich will und bereits über fünf Jahre Berufserfahrung verfüge. Egal, welcher Name dahintersteht, denn unbezahlt sind die meisten Praktika. Ich für meinen Teil bin nun offiziell aus der „Generation Praktikum“ ausgestiegen. Zumindest aus der Generation, die ohne Entgelt und Jobaussicht im jeweiligen Unternehmen eine kostenlose Arbeitskraft bildet.
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Gestern war es soweit. Es gab Fahrräder und Fahrradzubehör bei Aldi. Meine Mission war es, zwei Fahrradtaschen zu ergattern. Meine Mutter hatte mich vorgewarnt: “Entweder du bist um Punkt acht Uhr dort, oder du gehst leer aus.” Ok, dachte ich mir und stand um viertel vor acht vor dem Discounter in Offenburg. Zwar war ich auch noch nicht wirklich wach (Semesterferien!!!), aber meinen Augen konnte ich schon trauen: Eine Gruppe von etwa fünf Menschen stand bereits vor der Eingangstür und mit jeder Minute wurden es mehr. Gegen acht Uhr war eine Mannschaft von ungefähr zwanzig Menschen vertreten, bereit, das Wettrennen anzutreten.
Als um acht Uhr die Tür öffnete, fiel der Startschuss. Die Menschen liefen an mir vorbei als ginge es um Leben und Tod. Und alles nur, um sich mit zehn Fahrradschläuchen oder drei Taschenlampen oder eben den für mich interessanten Fahrradtaschen einzudecken.
Eine Frau fragte mich kurz nachdem ich meine Mission erfüllt hatte, wo ich denn diese Tasche her hätte. Ich zeigte ihr Ort und Stelle, doch Fehlanzeige. Das Modell war längst ausverkauft, um viertel nach acht! Manchmals sollte man also doch auf seine Mutter hören
Gendertechnisch kann verbucht werden, dass sich durchweg Frauen an dem Wettrennen beteiligten, vornehmlich Hausfrauen, die gerade ihre Kinder für die Schule fertig gemacht hatten. Das war an verschiedenen Gesprächen rauszuhören. Vereinzelt waren es berufstätige Frauen und Männer, die kurz vor der Arbeit den Aldi stürmten.
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