E-Government im Web 2.0

Die öffentliche Verwaltung im Informationszeitalter

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Arbeiten im Netz - auch in der öffentlichen Verwaltung?

Mai 2nd, 2007 · 3 Comments

via bwlzweinull und Scott Gavin.

… habe ich eine wunderbare Präsentation gefunden, die das heutige Arbeiten im Internet präzise darstellt. Einige Konkurrenz-Produkte sollten erwähnt werden, so nutze ich beispielsweise anstatt LinkedIn lieber XING und mein bevorzugter Instant-Messenger ist ICQ. In Basecamp habe ich mich gerade erst eingearbeitet, bisher wurde für Verwaltung.modern@Kehl die Groupware “Teamspace” (mit allen Vor- und Nachteilen) eingesetzt.

Wie weit ist die öffentliche Verwaltung? Eine erschreckende Frage, die ich mir aus meiner praktischen Erfahrung immer zuerst stelle, wenn ich eine neue Organisation kennenlerne: Hat jeder Mitarbeiter einen Internetzugang? Oft wird diese Frage verneint. Warum ist das so? Antwort: Julien Christof auf verwaltungmodern.de: Die Entscheider haben selbst Defizite und trauen ihren Mitarbeitern deshalb den Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien nicht zu. Ein fataler Fehler, der nicht nur innovationshemmend, sondern auch verlangsamend auf die Organisation selbst wirkt.

Tags: E-Government · Verwaltungmodern · Verwaltungsinformatik · Web 2.0 · öffentliche Verwaltung

3 responses bisher ↓

  • 1 Matthias // Mai 2, 2007 at 15:37

    Hey, die Verwaltungsleute trauen sich ganz schön weit vor….;-)

    Doch im Ernst: So schön die Präsentation ist, das Ganze funktioniert nur, wenn alle Mitarbeiter einer Organisation mitmachen und auf dem gleichen Stand der Dinge sind. Ich kenne Unternehmen, in denen die Einführung von Blogs und Wikis gescheitert ist, weil speziell ältere Mitarbeiter(innen) da nicht mitmachen wollten.

  • 2 Thorsten Koch // Mai 2, 2007 at 15:45

    Was meinst du mit “trauen sich ganz schön weit vor”?

    Selbstverständlich ist die Anwendung in Organisationen schwierig, aber auch der Umgang mit Papier und E-Mails ist schwierig. Gutes Beispiel habe ich bei meiner Freundin miterlebt: E-Mail an ein Unternehmen, das Fitness-Studios in ganz Deutschland betreibt, keine Reaktion. Post an selbiges Unternehmen mit Kündigung, keine Reaktion. E-Mail, ob die Kündigung angekommen ist, Reaktion: Keine Kündigung angekommen, muss wohl verlorengegangen sein. Folge: 3 Monate Kündigungsfrist abgelaufen, sprich 3 Monate ohne Nutzen das Entgelt für das Fitness-Studio bezahlt.

    Ich will keine Absicht unterstellen und gehe davon aus, dass dieses Unternehmen einfach ein massives Kommunikations- und Informationsflussproblem hat.

    Matthias, wie siehst du das?

    Kathrin, bitte ergänze meine kurzen Ausführungen, ich kann den ganzen Sachverhalt nicht mehr rekonstruieren.

  • 3 Kathrin // Mai 4, 2007 at 11:40

    Hallo Thorsten,

    du hast den Sachverhalt fast richtig rekonstruiert.

    Ich habe bei dem Fitness-Studio zunächst angefragt per Telefon, wie ich aus dem Vertrag rauskomme. Dort hieß es, das ginge nur per Post. Daraufhin habe ich meine Kündigung per Post an das Unternehmen geschickt und zur Sicherheit eine Nachfrage per E-Mail. Als ich dann lange Zeit keine Reaktion von seiten des Fitness-Studios erhielt, fragte ich erneut nach: Es hieß, die Post sei nicht angekommen, lediglich die E-Mail. Meine Kündigung war also unwirksam und ich musste drei weitere Monate Kündigungsfrist einhalten, um aus dem Vertrag aussteigen zu können. Mysteriös sind an der Geschichte zweierlei:
    1. Warum hat sich niemand nach meiner E-Mail und der nicht eingetroffenen Kündigung bei mir gemeldet?
    und
    2. Einer Arbeitskollegin meiner Mutter ist es genauso ergangen. Da sie aber Kontakte zur Verwaltung hatte, wurde ihr die Kündigung zum gewünschten Termin über den Kulanzweg ermöglicht.

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